Ballonfahren – Das Geschenk für Romantiker

Sind Sie es leid ihrer Freundin immer nur die langweiligsten Standardgeschenke zum Geburtstag oder zum Jahrestag zu schenken? Dann geht es ihnen wie den meisten Männern, die ihrer Freundin einfach mal einen unvergesslichen Tag bereiten wollen ohne in die Klischee-Kiste zu greifen. Denn seien wir ehrlich, romantische Candle-Light-Dinner mögen zwar etwas für sich haben, sind auf Dauer aber einfach nur langweilig. Wer seiner Liebsten einen unvergesslichen Tag bereiten möchte ohne dabei zu tief in abgedroschenen Klischees zu baden, der sollte seinen Blick einfach mal Richtung Himmel richten. Dort erkennt man im Frühjahr oder Sommer des Öfteren den einen oder anderen Fesselballon. Eine solche Ballonfahrt ist sicherlich ein einmaliges Geschenk und könnte romantischer kaum sein.

Atmet man die klare Höhenluft, genießt die Sonnenstrahlen und den kühlenden Höhenwind, dann bekommt man unter Garantie einen klaren Kopf und die Alltagssorgen reduzieren sich auf ein Minimum. Wer den Blick über die kleinen Felder und Häuschen unter sich schweifen lässt, der bekommt ein Gefühl von Größe und Vergänglichkeit, das leicht melancholisch stimmen mag, aber trotz etwas schweren Herzens unglaublich süß schmeckt. Hat man einmal von diesem atemberaubenden Erlebnis gekostet, das an Intensität kaum zu überbieten ist, dann wird man bereits kurz nach der ersten Ballonfahrt garantiert seinen nächsten Flug buchen wollen.

Eine Ballonfahrt ist dabei gerade für Paare interessant. In der Luft ist man vollkommen ungestört und kann fernab von allen störenden Geräuschen einfach die Nähe des Partners genießen. Der perfekte Ort übrigens, um das loszuwerden, was man auf dem Herzen trägt oder um eine bedeutende Frage zu stellen. Kann es etwas Romantischeres geben als hunderte Meter über dem Erdboden in einem Fesselballon, eingehüllt in eine Decke und ein kleines Glas Champagner schlürfend, um die Hand seiner Liebsten anzuhalten? Nur schwer vorstellbar! Aber auch ohne Heiratsantrag wird eine Ballonfahrt garantiert zu einem unvergesslichen und romantischen Erlebnis.

Prinzipiell kann jeder an einer Ballonfahrt teilnehmen, bestimmte körperliche oder psychische Leiden können aber ein Ausschlusskriterium darstellen:

  • Gesundheitliche Probleme: Wer unter gesundheitlichen Problemen leidet, sollte diese zuvor unbedingt dem Ballonpiloten mitteilen. So können verschiedene Leiden in großer Höhe zu Problemen führen. Besonders bei Asthma, Herz- oder Kreislaufprobleme sollte man vorsichtig sein.
  • Psychische Probleme: Auch bei bestimmten psychischen Problemen wie etwa bei Angststörungen sollte man lieber auf einen Flug verzichten. Dass man bei akuter Höhenangst Abstand von einer Ballonfahrt nehmen sollte, muss wohl nicht extra erwähnt werden. Auf der anderen Seite kann sich eine Fesselballonfahrt auch positiv auf den Geist auswirken. So wirkt das Erlebnis bei manchen Teilnehmern als regelrechte Stresstherapie. Kein Wunder, schließlich fällt es schwer bei dem atemberaubenden Anblick, den man in der Luft geboten bekommt, noch an die Sorgen und die Hektik des Alltags zu denken. Auch auf Depressionen kann eine Ballonfahrt einen positiven Einfluss nehmen.
  • Schwangerschaft: Schwangeren ist eine Ballonfahrt prinzipiell nicht zu empfehlen. Lediglich in den ersten Wochen der Schwangerschaft kann diese noch angegangen werden.
  • Gewicht: Paare dürfen in der Regel ein Gesamtgewicht von etwa 200 Kilogramm nicht überschreiten. Diese Zahl variiert jedoch von Anbieter zu Anbieter.
  • Alter: Eine Ballonfahrt ist (mit Einverständniserklärung der Eltern) bereits ab einem Alter von 12 Jahren möglich. Folglich kann man auch als Teenager seiner Jugendliebe ein ganz besonderes Erlebnis bereiten.
  • Größe: Die Mindestgröße für einen Ballonflug beträgt 1,20 Meter.

Erfüllt man die hier genannten Voraussetzungen, dann steht einer Ballonfahrt nichts mehr im Wege. Es empfiehlt sich das Anziehen von flachen Schuhen und von bequemer, wetterfester Kleidung. Nicht unterschätzen sollte man den Temperaturunterschied, den einige hundert Höhenmeter ausmachen. Besser also warme Klamotten bereit halten, zumal in der Luft meist ein frischer Wind weht. Auch das Mitbringen einer Sonnenbrille ist sinnvoll. Bei schlechtem Wetter muss die Ballonfahrt verschoben werden.

Das selbst gemalte Bild – ein Geschenk mit Charakter

Das beste Geschenk ist immer noch das, das man mit seinen eigenen Händen gestaltet hat. Dieser Satz mag etwas abgedroschen wirken, tatsächlich vermittelt aber kaum ein anderes Geschenk derart viel Intimität wie ein selbst gebasteltes. Dass etwas selbst Gebasteltes oder Gemaltes längst nicht nur ein Geschenk von Kindern ist, wird hoffentlich im Folgenden deutlich.

In Zeiten, in denen jeder eigentlich schon alles hat, ist es immer schwieriger Geschenke zu finden, die tatsächlich von Bedeutung sind und es noch vermögen ein ehrliches Lächeln in das Gesicht der Beschenkten zu zaubern. Das Geschenk, das am ehesten noch diese Magie des Schenkens vermitteln kann, ist ein selbst gemaltes Bild. Die Rede ist dabei nicht von dem gewöhnlichen Gekritzel, das man innerhalb weniger Stunden auf die Leinwand bringt, sondern von einem Bild mit Charakter, das die eigene Persönlichkeit ebenso wie die der beschenkten Person widerspiegeln soll. Mit einem solchen Geschenk kommt man garantiert gut an, sei es bei der Mutter, bei einer guten Freundin oder bei seiner Frau. Ganz so leicht wie es sich zunächst anhört ist das Malen eines wirklich guten Bildes aber nicht – zumindest dann, wenn man(n) ein Bild mit Niveau malen möchte, das auch eine wirkliche Aussagekraft besitzt. Diese Art des Geschenks eignet sich natürlich nicht für jedermann. Wer seine Mutter oder seine Liebste ernsthaft mit einem selbst gemalten Bild überraschen möchte, sollte folgendes mitbringen:

  • Zeit: Das Gestalten eines Kunstwerks benötigt viel Zeit. Zunächst muss man sich ein Thema und einen Stil überlegen, dann die geeigneten Utensilien beschaffen und erst danach kann es mit dem eigentlichen Malen oder Zeichnen losgehen. Zumindest einige Wochen (besser noch einige Monate) sollte man daher schon als Vorlaufzeit einplanen.
  • Kreativität: Auch noch so viel Zeit kann natürlich nicht mangelnde Kreativität ersetzen. Wer von sich glaubt völlig unkreativ zu sein, der sollte sich besser nach einem anderen Geschenk umschauen. Es empfiehlt sich aber das Malen zumindest einmal probeweise zu versuchen, man mag überrascht sein, wie viel Kreativität sich in einem verbirgt.

Das Thema

Bevor man mit der eigentlichen Arbeit beginnt, muss man sich ein Thema für das entstehende Kunstwerk einfallen lassen. Der Kreativität sind hierbei natürlich keine Grenzen gesetzt, anbei dennoch einige Anregungen wie man das persönliche Bild gestalten könnte:

  • Intimität: Da das Bild speziell für die Beschenkte gemalt wird, ist es schön ein Motiv zu wählen, das an die gemeinsame Zeit erinnert. Denkbar sind hier gemeinsam verbrachte Momente wie etwa ein romantischer Pärchenurlaub, besondere Erlebnisse oder auch geteilte Träume. Eine besondere Intimität vermittelt ein Motiv, dessen Sinn sich nur der Beschenkten und niemandem sonst erschließt.
  • Liebesbotschaft: Gestaltet man das Bild für seine Freundin oder Frau, empfiehlt sich ein romantisches Thema. Wichtig ist es dabei nicht im Kitsch zu versinken und tausende – letztlich nichtssagende – Herzen und Rosen auf die Leinwand zu zaubern. Stattdessen lieber etwas zurückhaltender vorgehen und vielleicht eine Szene malen, die ein bestimmtes Gefühl bei der Liebsten auslösen könnte.
  • Gefühlsmalerei: Als Thema muss man nicht zwangsläufig ein bestimmtes Motiv wählen, es genügt einfach seine Gefühle zum Ausdruck zu bringen. Das kann gerne auch abstrakt geschehen.
  • Hinweisbild: Wer meint, dass ein selbst gemaltes Bild alleine als Geschenk nicht genügt, der kann dieses geschickt mit den verschiedensten anderen Geschenken verbinden. So bietet es sich beispielsweise an versteckte Botschaften in das Bild zu integrieren, die sich erst bei genauerem Hinsehen offenbaren. Auf diese Weise gibt es noch eine lustige Schnitzeljagd hin zu dem eigentlichen Geschenk.

Der Stil

Im nächsten Schritt gilt es sich über den Stil des Kunstwerks klar zu werden. Dieser hängt stark von den persönlichen Vorlieben und von dem Geschmack der Beschenkten ab. Hier einige Möglichkeiten wie man sein Bild gestalten kann:

  • Aquarell: Bei einem Aquarell handelt es sich um ein Bild das mit wasserlöslichen und nicht deckenden Farben gemalt wird. Scharfe Abgrenzungen der Farben gibt es dabei nicht, stattdessen zerlaufen die Farben an den Schnittstellen ineinander und kreieren so einen ganz außergewöhnlichen Stil. Aquarelle eignen sich besonders gut, um Traumszenen darzustellen oder eine gewisse romantische Atmosphäre zu schaffen. Ein Tipp: Die Farben stets mit ganz viel Wasser verdünnen, sodass keine Farbe auf unnatürliche Weise hervorsticht. Besonders schöne Bilder entstehen bei der sogenannten Nass-in-Nass-Technik. Dabei wird auf einem noch nassen Grund gemalt, auf dem die Farben noch nicht getrocknet sind, sodass diese an ihren Berührungsstellen ineinander verlaufen. Ein handelsüblicher Wassermalkasten reicht aus, um ein Aquarell anzufertigen.
  • Tuschezeichnung: Wer bereits in der Schule eher skeptisch auf die Farben im Malkasten geschaut hat, der muss nicht zwangsläufig mit Wasser- oder Acrylfarben malen. Auch mit Tusche kann man einzigartige Bilder schaffen. Durch die bloße Verwendung der Farbe Schwarz auf weißem Untergrund können Kontraste besonders schön herausgearbeitet werden. Tuschezeichnungen eignen sich hervorragend für Puristen, denen die opulente Verwendung von Farbe zu wider ist. Der große Vorteil von Tusche: Mit verhältnismäßig wenigen Pinselstrichen kann man ein Werk zaubern, das an Klarheit kaum zu überbieten ist.
  • Bleistiftzeichnung: Um klare Kontraste zu schaffen, muss man aber nicht zwangsläufig auf Tusche ausweichen. Auch eine Bleistiftzeichnung bietet vielfältige Möglichkeiten bei dem Verzicht jedweder Farbe. Der Vorteil einer Bleistiftzeichnung gegenüber einer Tuschezeichnung ist der, dass die Verwendung eines Bleistifts wesentlich vielfältigere Schattierungen ermöglicht und (je nach der Feste des Drucks, den man ausübt) unterschiedliche Grautöne zulässt.
  • Acrylfarbe: Die Verwendung von Acrylfarbe ist der Klassiker unter den Bildern. Mit Acrylfarbe kann man sämtliche Farbspektren abdecken und erhält Farben, die in ihrer Intensität kaum von einer anderen Farbe in den Schatten gestellt werden können. Das Malen mit Acrylfarbe empfiehlt sich für Männer, die kräftige Farben mögen und die auch den Mut haben diese entsprechend anzuwenden. Mit der Acryltechnik kann man nahezu jede Atmosphäre hervorragend darstellen.

Tipps und Stolpersteine

Für welches Stilmittel man sich auch immer entscheidet, wichtig ist es das angefangene Bild auch zu Ende zu bringen und Anfängerfehler möglichst zu vermeiden. Im Folgenden daher eine kleine Liste von Tipps und Stolpersteinen, denen man besser aus dem Weg geht:

  • Versuche: Für Malanfänger empfiehlt es sich vor Beginn zunächst einmal einige Probezeichnungen anzufertigen, um ein Gefühl für die bevorstehende Arbeit zu bekommen.
  • Kreative Pausen: Es ist eine Eigenheit der Kreativität, dass diese nicht gleichmäßig zuschlägt, sondern sporadisch kommt und geht. Wenn einen die Muse nicht küssen will, dann sollte man daher auf keinen Fall verzweifeln. Meist hilft es eine längere Pause einzulegen (gerne auch von mehreren Tagen) und eine Weile nicht mehr an das Bild zu denken. Dann malt es sich plötzlich wieder wie von selbst.
  • Farben: Mit intensiven Farben anfangs nicht übertreiben. Diese sind schwer mit anderen zu überdecken und können im schlimmsten Fall sogar das Bild ruinieren.

Wer diese Tipps berücksichtigt und mit dem Herzen malt, der wird mit Sicherheit ein einzigartiges Kunstwerk zu Wege bringen, das zumindest ein Lächeln auf die Lippen der Beschenkten zaubert. Sollte das Bild die künstlerischen Ambitionen des Geburtstagskindes geweckt haben, kann man sich überlegen zum nächsten Geburtstag/Jahrestag/Weihnachten einen Malkurs zu schenken, sodass auch das eigene Talent gefördert werden kann. Hier eine kleine Linkliste mit Anbietern von Malkursen:

Über den Wolken – Hubschrauber fliegen für Anfängerinnen

„Über den Wolken muss die Freiheit wohl grenzenlos sein“. So lautet der berühmte Refrain des bekanntesten Liedes von Reinhard Mey, das eine Liebeserklärung an das Fliegen darstellt. Tatsächlich gibt es nur wenige Erlebnisse, die sich in ihrer Intensität mit dem des Fliegens messen lassen. Befindet man sich in mehreren hundert Metern Höhe und lässt den Blick über die winzigen Felder und kleinen Städte, deren Gebäude an Spielzeughäuser erinnern, schweifen, dann überfällt einen nicht selten ein Gefühl grenzenloser Freiheit und Unbekümmertheit. Nicht umsonst munkelt man, dass das Fliegen – zumindest für einen begrenzten Zeitraum – sogar Depressionen lindern können soll.

Ein besonderes Geschenk ist das eigenständige Fliegen eines Helikopters jedenfalls allemal. Wer jetzt denkt, dass dieses Erlebnis sicherlich mit einem großen Zeitaufwand verbunden und letztlich unbezahlbar ist, der irrt. Für einen richtigen Flugschein sind zwar tatsächlich einige hundert Stunden Flugzeit von Nöten, wer aber nur einmal unter Aufsicht den Steuerknüppel eines Helis in die Hand nehmen möchte, der kann dies ohne Probleme tun. Viele Flugschulen bieten dieses Erlebnis an. Mittlerweile findet man überall in Deutschland Veranstalter, bei denen das eigenständige Fliegen eines Helikopters unter Aufsicht eines ausgebildeten Piloten möglich ist. Hier eine kurze Linksammlung einiger Anbieter:

Wer das erste Mal den Steuerknüppel eines Helikopters in die Hand nimmt, der wird überrascht sein wie empfindlich der Hubschrauber auf die Bewegungen des Piloten reagiert. Es scheint fast so als würde der Heli jede noch so kleine Bewegung umsetzen. Nach nur wenigen Minuten fühlt es sich an, als sei der Steuerknüppel eine natürliche Verlängerung der eigenen Hand und der Hubschrauber auf eigentümliche Art und Weise mit dem eigenen Körper verbunden. Ein einmaliges Erlebnis, das keine Frau mehr vergessen wird. Natürlich eignet sich dieses Geschenk nicht für jede Frau, sondern nur für solche, die den einen oder anderen Adrenalinstoß willkommen entgegen nehmen. Hier einige Ausschlusskriterien, bei denen man auf den Helikopterflug besser verzichten sollte:

  • Höhenangst: Verständlicherweise ist Höhenangst ein naheliegendes Ausschlusskriterium für einen Hubschrauberflug. Im Vorfeld sollte man sich daher unbedingt davon überzeugen, dass die Beschenkte nicht unter Höhenangst leidet.
  • Gesundheitliche Probleme: Bei gesundheitlichen Problemen sollte man unbedingt im Vorfeld den jeweiligen Anbieter kontaktieren. So können einige körperlichen Leiden wie etwa Herzprobleme und Gleichgewichtsstörungen ein Ausschlusskriterium darstellen. Auch psychische Leiden wie etwa Angstzustände können beim Fliegen Probleme machen.
  • Schwangerschaft: Bei einer fortgeschrittenen Schwangerschaft ist in jedem Fall auf einen Flug zu verzichten. In den ersten Monaten kann dieser aber meist noch ohne Gefahr durchgeführt werden.
  • Gewicht: Das Maximalgewicht für einen Helikopterflug beträgt im Normalfall 90-100 Kilogramm. Wer schwerer ist, muss vorher Rücksprache mit dem entsprechenden Anbieter halten.

Es empfiehlt sich auf dem Flug bequeme Kleidung anzuziehen. Lose Kleidungsstücke wie Schals oder Mützen dürfen nicht getragen werden. Insgesamt sollten für das Erlebnis etwa 2 Stunden eingeplant werden, wobei hier eine entsprechende Einführung bereits integriert ist. Für den Flug müssen mindestens Sichtflugverhältnisse herrschen, bei schlechtem Wetter muss der Flug verschoben werden. Eine gewisse Flexibilität ist daher erforderlich. Der Pilot des Hubschraubers verfügt übrigens über eine eigene Steuereinheit, sodass er im Notfall einschreiten kann.

Das schönste Geschenk für frischgebackene Mütter

Die Geburt des eigenen Kindes ist für Frauen ohne Zweifel der wichtigste Tag in ihrem Leben. Viele frischgebackene Mütter beschreiben das Erlebnis das eigene Baby das erste Mal in den Armen zu halten sogar als das schönste in ihrem ganzen Leben. Dass mit diesen überwältigenden Emotionen nichts wirklich konkurrieren kann, ist klar. Dennoch ist es hierzulande Tradition der Mutter bzw. dem Baby zur Geburt außerdem ein Geschenk zu machen.

Die Liste der möglichen Geschenkthemen ist lang. Beliebt sind etwa Windeln, Schnuller, Babydecken, Kinderwägen, Spielzeug und andere Babyutensilien. Solche Geschenke sind sicherlich nicht falsch, schließlich freuen sich nicht nur die frisch gebackenen Eltern, sondern auch noch die Babys darüber, wirklich originell sind diese aber nicht. Wer der jungen Mutter ein wirklich gutes Geschenk zur Geburt machen möchte, der sollte sich fragen, was diese in ihrer jetzigen Situation wohl am dringendsten benötigt. Die Antwort auf diese Frage ist schnell gefunden. Jungen Müttern mangelt es vor allem an einem: An Zeit. In den kommenden Monaten wird das Baby die Nerven der frischgebackenen Eltern stark strapazieren. Schließlich hält sich ein Baby im Regelfall nicht an die Schlafgewohnheiten der Eltern, sodass Übermüdung bald zum Alltag werden wird. Ständig benötigt das Baby Aufmerksamkeit und bringt den Zeitplan der Eltern völlig durcheinander. Das wirkt sich besonders auf berufstätige Eltern aus.

Wer einer jungen Mutter also ein wirklich nützliches Geschenk machen möchte, der schenkt dieser Zeit. Bei einem solchen Geschenk ist einem die echte und ehrliche Dankbarkeit der Mutter gewiss. Zeit kann man auf verschiedene Arten schenken. Im Folgenden daher einige Anregungen:

  • Babysitter: Die einfachste Möglichkeit die Mutter zu entlasten ist es sich an bestimmten Tagen im Monat als Babysitter zur Verfügung zu stellen. Das gibt dieser die Möglichkeit mal wieder etwas Zeit für sich zu haben und endlich mal wieder in ein Restaurant zu gehen, ein entspanntes Bad zu nehmen oder einfach nur durchzuschlafen.
  • Hilfe bei Vorbereitungen: Meist müssen junge Eltern ihr Haus nach oder kurz vor der Geburt ihres Babys etwas umgestalten. Ein Kinderzimmer will eingerichtet werden, gefährliche Spitzen und Kanten an Möbelstücken im Haus müssen babysicher gemacht werden etc. Hier ist jegliche Hilfe willkommen.
  • Sonstiges: Prinzipiell freuen sich junge Mütter über jede zeitfressende Aufgabe, die man diesen abnehmen kann. So könnte man beispielsweise anbieten Einkäufe zu übernehmen, zu waschen oder zu bügeln, eine gute Mahlzeit zu kochen, sonstige Besorgungen zu machen usw. Die Liste ist schier endlos. Besonders schön ist es, wenn man der frisch gebackenen Mutter zur Geburt einen kleinen Gutscheinstrauß schenkt, sodass die Mutter bei Bedarf die passenden Gutscheine einlösen kann.

Fühlen wie ein Model – Das eigene Fotoshooting

Die meisten Männer, die sich in einer Beziehung befinden, kennen das Thema: So recht zufrieden ist die Freundin nie mit ihrem eigenen Körper. Jedwedem Kompliment zum Trotz findet sie immer wieder etwas, das sie ihrer Meinung nach hässlich macht. Warum Frauen ihr Äußeres dabei nicht selten mit Topmodels vergleichen müssen, ist ein ungelöstes Mysterium und kann den Partner schon einmal das eine oder andere graue Haar kosten.

Glücklicherweise gibt es eine Möglichkeit, wie man sämtlichen Minderwertigkeitskomplexen ein für allemal den Gar ausmachen kann. So sollten sich Männer für den nächsten Geburtstag oder Jahrestag mal nach einem professionellen Fotoshooting umsehen, das sie ihrer Liebsten schenken können. Die dort entstehenden Bilder rücken den Körper der Angebeteten garantiert ins rechte Licht und offenbaren nicht selten sogar wahre Model-Qualitäten. Ein wahrer Boost für das Selbstbewusstsein. Hier einige Leistungen, die man während eines solchen Shootings mit einem professionellen Fotografen erwarten kann:

  • Make-Up: Zu einem professionellen Fotoshooting gehört natürlich auch ein richtiges Make-Up. Dieses wird von einem Make-Up-Artist aufgetragen, der mögliche Hautunreinheiten spielend leicht überschminkt und die Schokoladenseite einer jeden Frau zum Vorschein bringt.
  • Outfits: Natürlich bleibt es während des Shootings nicht nur bei einem Bild. Damit die Bilder auch möglichst abwechslungsreich werden, legt man sich am besten gleich mehrere Outfits zurecht.
  • Outdoor: Viele Anbieter von Fotoshootings machen auch außerhalb von geschlossenen Räumen Fotos. Diese wirken oft noch natürlicher, sodass die späteren Bilder sogar noch facettenreicher werden.
  • Fotos: Die entstandenen Fotos können meist bereits direkt nach dem Fotoshooting mit nach Hause genommen werden und sind in verschiedenen Formaten sowie auf CD erhältlich.
  • Requisiten: Auf Wunsch können auch bestimmte Requisiten mit zum Shooting gebracht werden, die dann professionell in Szene gesetzt werden. So kann innerhalb der Bilder auch eine besondere Botschaft an den Partner oder an eine andere Person übermittelt werden.
  • Beratung: Natürlich bekommt man während des Shootings ausführliche Anweisungen und nützliche Tipps, welche Posen man einnehmen kann, um seinen Körper auf bestmögliche Art- und Weise zu präsentieren. Es ist faszinierend, wie viel Ausdruck man den Bildern alleine durch eine richtige Mimik und Gestik verleihen kann.

Insgesamt sollte man für ein Fotoshooting etwa 2 Stunden einplanen. Ein Mindestalter von 14 Jahren ist dabei Voraussetzung für ein solches Shooting. Eine Einverständniserklärung der Eltern ist bis zum Alter von 18. notwendig. Falls die Beschenkte jünger als 14 Jahre alt sein sollte, gibt es aber auch spezielle Fotoshootings für Kids.

Plötzlich Filmstar? Das perfekte Geschenk für alle Damen, die schon immer davon geträumt haben Schauspielerin zu werden

Was muss das für ein Leben sein: Die Woche über lebt man seinen Traum und dreht Filme und am Wochenende lässt man es sich, dank des vielen Geldes, das man während der Dreharbeiten verdient hat, so richtig gut gehen. Man lebt in einer teuren Villa mit riesigem Pool und Hausangestellten und fährt einen Luxusschlitten, der die neidischen Blicke der übrigen Verkehrsteilnehmer auf sich zieht. So oder so ähnlich muss es sein, das Leben eines Filmstars, das für die meisten Menschen ihr Leben lang unerreichbar sein wird. Auch Sie haben eine Freundin, die schon seit langem vom Leben der Schauspielerinnen Hollywoods schwärmt und sich nichts sehnlicher wünscht als selbst ein Filmstar zu sein – und sei es auch nur für ein einziges Mal? Dann könnte die folgende Geschenkidee genau das richtige zum nächsten Geburtstag der besagten Freundin sein.

Auch, wenn sich der Wunsch nach Reichtum und Berühmtheit nur schwer erfüllen lassen dürfte, zumindest das Bedürfnis einmal als Schauspielerin vor der Kamera zu stehen, lässt sich durchaus erfüllen. Alles, was man für dieses einmalige Geschenk benötigt, ist eine Kamera, eine Gruppe guter Freunde, die gewillt sind dem Geburtstagskind ein einmaliges Geschenk zu machen, Kreativität und Zeit… viel Zeit. Wer nicht mindestens über 3 Monate täglich mehrere Stunden investieren kann, der sollte sich besser nach einem anderen Geschenk umsehen. Wer aber dazu bereits ist für seine beste Freundin diese Zeit aufzubringen, der kann ihr mit einem einmaligen Geschenk tatsächlich den lange gehegten Wunsch erfüllen Schauspielerin zu werden. Dazu muss man die jeweilige Freundin nur zum Star im selbst gedrehten Film machen.

Schritt 1 – Die Story

Um der besten Freundin die Hauptrolle in einem selbst gestalteten Film übergeben zu können, muss natürlich zunächst einmal ein solcher Film gedreht werden. Dazu bedarf es einer ganzen Gruppe von Freunden, die ein Drehbuch erarbeiten und sich später selbst als Nebendarsteller zur Verfügung stellen. Klingt nach viel Arbeit? Ist es auch, doch es lohnt sich und wird allen Beteiligten mit Sicherheit viel Freude bereiten. Bevor man sich gemeinsam Gedanken über Drehorte und dergleichen macht, braucht man zunächst einmal ein ganz grobes Handlungsgerüst, auf das der Film später aufbauen kann. Im Folgenden daher einige Tipps wie man bei der Themenfindung am besten vorgeht:

  • Brainstorming: Zunächst empfiehlt es sich einmal alle Ideen, die man in der Gruppe zu dem Film hat, zu sammeln. Hat man genug Ideen aufgeschrieben, dann kann man immer noch aussortieren, welche Ideen umsetzbar sind und welche verworfen werden müssen. Es empfiehlt sich ein Story-Thema zu wählen, in das sich auch die beschenkte Freundin später gut einfinden kann – schließlich soll sie ja der Star des Films werden.
  • Genre: Wichtig ist es sich über das Genre des Films klar zu werden, den man drehen möchte. Soll es ein romantischer Liebesstreifen, eine Komödie oder doch ein Krimi werden?
  • Den Ball flach halten: Essentiell ist es sich nicht von einem Anflug von Euphorie fortreißen zu lassen. Eine Gruppe von Freunden wird kaum in der Lage sein binnen kurzem einen künstlerisch wertvollen Arthouse-Film auf die Beine zu stellen. Ebenso wenig ist ein Action-Streifen im Stile des Kultregisseurs Michael Bay möglich – schon alleine weil sich das Budget stark in Grenzen hält. Die Story sollte daher in einer normalen Umgebung drehbar sein und vor allem der Hauptdarstellerin Spaß machen.

Hat man sich auf ein Thema für die Story geeignet, dann kann man zum wichtigsten (und zeitintensivsten) Teil der Vorbereitungen über gehen: dem Drehbuch.

Schritt 2 – Das Drehbuch

Wer ein gutes und halbwegs glaubhaftes Drehbuch schreiben möchte, sollte die folgenden Tipps beherzigen:

  • Glaubwürdigkeit: Wichtig ist es eine geradlinige Story zu erzählen, die nicht allzu unglaubwürdig erscheint (es sei denn man dreht eine absurde Komödie, dann ist natürlich alles erlaubt). Daher gilt: Abstand halten von allzu vielen unerwarteten Wendungen und eine geradlinige Geschichte erzählen, die in sich stimmig ist. Klischees sollten dabei weitestgehend vermieden werden. Nach Möglichkeit sollte auch die Entwicklung der Charaktere nicht allzu viele Brüche beinhalten; das wirkt oft aufgesetzt.
  • Dialoge: Anfänger orientieren sich am besten an dem Grundsatz: Je simpler desto besser. Oft ist man dazu geneigt ausgefeilte Dialoge zu schreiben, die nicht selten über mehrere Seiten gehen. Mit der Länge, die ein ungeübter Schauspieler spricht, nimmt in der Regel aber auch die Unglaubwürdigkeit des Ganzen zu. Lange Dialoge wirken meist hölzern und aufgesetzt. Daher lieber kurz und knackig schreiben und mehr Wert auf die Ausarbeitung der Story legen.
  • Kameraeinstellungen: Hobbyregisseure vergessen bei einem Drehbuch häufig, dass es hier nicht nur darum geht eine Story in Dialogform zu schreiben, sondern sich auch Gedanken darüber gemacht werden muss, welche Szenen man zwischen den Dialogen zeigen möchte. Besonders wichtig ist in diesem Zusammenhang die Kameraeinstellung. Am besten macht man sich im Vorfeld ausreichend Gedanken darüber, wann man eine Totale zeigen und wann man an das Gesicht der Hauptdarstellerin heran zoomen möchte. Anderenfalls dauert das eigentliche Drehen später ewig und allzu lange wird der angehende Filmstar, den man beschenken möchte, wohl nicht haben.

Schritt 3 – Die Dreharbeiten

Den letzten Teil, die eigentlichen Dreharbeiten, kann man nur mit der Freundin, der man das einmalige Geschenk zugedacht hat, gemeinsam angehen.

  • Drehort: Zunächst muss man sich Gedanken über einen passenden Drehort machen. Prinzipiell kann man natürlich überall drehen, schöner ist es aber, wenn nicht gerade das eigene Wohnzimmer zum Drehort umfunktioniert wird. In diesem Zusammenhang bietet es sich an neben der Hauptrolle im selbstgedrehten Film noch eine Reise zu verschenken – vielleicht in eine Großstadt mit einer einmaligen Kulisse oder auf eine Insel der Balearen oder Kanaren, sodass das mediterrane Flair für ein unvergessliches Dreherlebnis sorgt.
  •  Schauspiel:  Als Produzent, Drehbuchautor und Regisseur in Personalunion obliegt es der Freundesgruppe natürlich selbst ihre Hauptdarstellerin anzuweisen und ihr einige Tipps zu geben. Auch wenn der Spaß während der Dreharbeiten natürlich klar im Vordergrund steht, kann man dem angehenden Filmstar einige Tipps mit auf den Weg geben, die bestimmt hilfreich sein werden. Zunächst gilt: Weniger ist mehr. Anstatt mit ausladender und übertriebener Gestik zu arbeiten, empfiehlt es sich, sich zunächst auf die Mimik zu konzentrieren, denn vom Gesicht der Hauptdarstellerin geht der meiste Zauber aus. Hat man Probleme damit die richtigen Geschichtsausdrücke bei bestimmten Szenen zu finden, dann kann es helfen an eine (zumindest weitestgehend) vergleichbare Situation aus dem Alltag zu denken.
  • Requisiten: Je nach Art des Films, den man drehen möchte, kann es sinnvoll sein im Vorfeld einige Requisiten wie Filmblut, falsche Einschusslöcher, bestimmte Kostüme etc. zu besorgen. Auch hier sollte man es aber nicht übertreiben, schließlich soll das Schauspiel der Hauptdarstellerin im Vordergrund des Streifens stehen.
  • Schnitt: ist der Film endlich im Kasten, gilt es nur noch diesen am heimischen PC etwas zu bearbeiten. Dank moderner Programme, die man sich überall kostenlos herunterladen kann, (einfach mal „Filmschnitt Programm“ googlen), ist das Schneiden in wenigen Stunden erledigt.

Wer sich diese Tipps zu Herzen nimmt und genug Zeit und Kreativität mitbringt, der wird seine Freundin mit einem wirklich einzigartigen Geschenk überraschen, das diese niemals wieder vergessen wird. Wer sich nun Sorgen macht, dass das Filmprojekt einiger Möchtegern-Regisseure und Schauspieler ohne Budget doch nur in einer Farce enden kann, der sollte sich klar machen, dass unabhängig von dem Ergebnis natürlich der Spaß beim Drehen im Vordergrund steht. Zudem sollte man im Hinterkopf behalten, dass sogar die unschärfsten und verwackeltsten, mit einer billigen Handkamera aufgenommene Bilder noch für viel Spannung sorgen können. Filme wie „Blair Witch Project“ haben dies zur Genüge gezeigt. Sollte die beschenkte Freundin dank des selbst gedrehten Films erst recht auf den Geschmack der Schauspielerei gekommen sein, dann könnte man überlegen im Anschluss des Drehs – oder vielleicht zum nächsten Geburtstag, Jahrestag oder Weihnachten – einen Gutschein für einen weitergehenden Schauspielkurs zu schenken. Die folgende Linksammlung hilft hoffentlich bei der Suche nach einem passenden Kurs:

http://www.jochen-schweizer.de/geschenkideen-frauen/schauspielkurs,default,pd.html

http://www.schauspielwerkstatt-hamburg.de/

http://www.schauspielkurs-frankfurt.de/

 

Tauchen mit Haien? – Das ultimative Geschenk für Adrenalinjunkies und Powerfrauen

Es gibt Frauen, die zu beschenken immer besonders schwer ist. Die Rede ist von Frauen, die einmal zu viel von dem Rausch des Nervenkitzels gekostet haben und die sich seitdem zu richtigen Adrenalinjunkies entwickelt haben. Erst, wenn einem das Blut in den Adern pocht und das Adrenalin den gesamten Körper erfüllt, fühlen sich diese richtig glücklich. Komplizierte, aber auch vielschichtige Frauen. Kompliziert ist es aber vor allem auch für die Freunde und Verwandten der betreffenden Person ein passendes Geschenk zu finden. Die meisten alltäglichen Geschenke sind schließlich fast gänzlich frei von jedwedem Nervenkitzel und ein spannender Film oder ein gut durchdachter Krimi wird die Sinne eines Adrenalinjunkies kaum genug stimulieren.

Ein anderes Geschenk muss also her, am besten eines, das sogar eine Adrenalin suchende Powerfrau nicht mehr so schnell vergisst. Tatsächlich gibt es da ein Geschenk, das sich – am besten im Zusammenhang mit einer Reise – schenken lässt und die höchsten Erwartungen des Geburtstagskindes sogar noch übertreffen dürfte. Die Rede ist von einem Tauchgang, einem ganz besonderen Tauchgang… So bieten einige Veranstalter in verschiedenen Ländern das Erlebnis „Haitauchen“ in einem Haikäfig an. Geschützt nur durch einige Gitterstäbe begibt sich die Betreffende dabei zu den gefürchtetsten und unberechenbarsten Raubtieren unseres Planeten und kommt bis auf wenige Zentimeter an diese heran. Ein einmaliges Erlebnis, das an Intensität kaum zu übertreffen ist. Während man um sich herum zunächst nur das Blau des Meeres sieht, nähern sich allmählich auch die ersten Haie dem Haikäfig und schwimmen an diesem vorbei. Erst zufällig, dann schon fast neugierig. Wer einem ausgewachsenen Hai (einige Veranstalter bieten sogar das Tauchen mit den berüchtigten Weißen Haien an) einmal in die Augen geblickt hat, der vergisst dieses Ergebnis angeblich nie. Zu faszinierend sind die starren, tiefschwarzen Augen der Kreatur, die einem direkt in die Seele zu starren scheinen. Nicht selten gerät beim ersten Blickkontakt mit einem Hai der gewaltige Kiefer, aus dem die messerscharfen weißen Zähne hervor blitzen fast zur Nebensache. Ein Anblick, der einem das Blut in den Adern gefrieren lässt und bei dem einem das Herz bis zum Anschlag pocht. Das perfekte Geschenk für einen Adrenalinjunkie eben.

Zum Abschluss noch einige wissenswerte Infos zum Thema Tauchen mit Haien:

  • Haiangriff: Wer glaubt in einem Haikäfig regelrecht angegriffen zu werden, der irrt. Haie haben es im Normalfall nicht auf Menschen abgesehen und werden daher sehr wahrscheinlich nur um den Käfig herum schwimmen. Lediglich in Ausnahmefällen versuchen sie den Käfig tatsächlich zu attackieren.
  • Blut: Haie reagieren stark auf Blut. Während der Periode sollten Frauen daher vorsichtshalber nicht zu den Haien ins Wasser gehen – auch wenn der Haikäfig vor einem Angriff sehr zuverlässig schützt. Manche Anbieter nutzen die Schwäche der Haie für Blut aber auch aus, um diese anzulocken.
  • Angst: Natürlicherweise ist das Tauchen mit Haien auch mit einem bestimmten Grad an Angst verbunden. Wer vor dem Tauchgang merkt, dass die Angst zu groß ist, sollte unbedingt auf das Tauchen verzichten. Als Hasenfuß wird man bei einer solchen Entscheidung wohl kaum bezeichnet, schließlich sind nur die wenigsten Menschen verrückt genug, um sich auf ein solches Erlebnis einzulassen. Zu große Angst kann im Wasser sogar gefährlich sein, da hier die Gefahr einer Ohnmacht besteht, was auch mit Sauerstoffflasche alles andere als auf die leichte Schulter zu nehmen ist. Zudem kann man von Haien auch regelrecht traumatisiert werden, zumindest dann, wenn sie – aus welchen Gründen auch immer – tatsächlich den Käfig angreifen. Wer mehr als nur großen Respekt vor den Haien hat, sollte daher zur eigenen Sicherheit lieber auf einen Tauchgang verzichten.

Hier noch ein kleines Video wie ein solcher Tauchgang in einem Haikäfig aussehen kann:

http://www.youtube.com/watch?v=tS3riVc-EYs

Das selbst verfasstes Gedicht – Ein Geschenk für romantische Frauen

Dem weiblichen Geschlecht sagt man nach besonders romantisch zu sein. Dass dies nicht durch die Bank weg der Fall ist, ist klar. Dennoch gibt es viele Frauen, die von sich behaupten eine ausgeprägte romantische Ader zu haben. Für deren Partner ist es natürlich umso schwieriger ein passendes Geschenk zu finden. Ein romantisches Candle-Light-Diner bei Mondschein mag da ein guter Anfang sein, ist auf Dauer – seien wir ehrlich – aber doch schon ziemlich ausgelutscht, vor allem dann, wenn dieses zu jedem Jahrestag oder Geburtstag geschenkt wird.

Der Inbegriff der Romantik ist es ja seiner Liebsten etwas sehr Persönliches und vor allem Einmaliges zu schenken, im besten Fall einen Teil seiner Seele zu offenbaren. Das geht natürlich am besten in Form eines eigens geschriebenen Gedichtes. Klingt kitschig? Ist es auch, zumindest dann, wenn man seine lyrischen Ergüsse nicht in geordnete Bahnen lenkt. Macht man sich allerdings wirklich Gedanken über ein Gedicht (und wir reden hier nicht von den in wilder Leidenschaft hingeschriebenen Zeilen eines Hals über Kopf verliebten Teenagers), dann kann dieses tatsächlich etwas sehr intimes und vor allem einmaliges sein – ein Geschenk, dass es in dieser Form nur ein einziges Mal auf der Welt gibt und das auch nur ein einziges Mal verschenkt werden kann. Nicht umsonst hat sich die Tradition seiner Liebsten ein Gedicht zu schreiben vom Mittelalter bis in die Moderne erhalten. Damit das Ganze nicht in einer billigen Farce endet, gibt es natürlich einiges zu beachten. Zunächst einmal die Voraussetzungen, die man für das Schreiben eines bewegenden Gedichtes mitbringen muss:

  • Kreativität: Ohne ein gewisses Maß an Kreativität geht natürlich gar nichts. Wer sich generell mit dem Schreiben und Formulieren sehr schwer tut, der sollte sich vielleicht eher nach einem anderen Geschenk umsehen. Allerdings sind viele Menschen, die sich selbst als unkreativ bezeichnen würden, durchaus in der Lage kreativ zu sein. Am besten nimmt man sich einfach ein paar Tage Zeit und versucht sich an einem Gedicht. Vielleicht geht einem das Ganze ja wesentlich leichter von der Hand als man anfangs dachte.
  • Zeit: Ein gutes Gedicht ist vor allem ein Arbeitsprozess. Nur die wenigsten Menschen auf dieser Welt können ein inhaltlich und formal ansprechendes Gedicht innerhalb weniger Stunden schreiben. Eine Vorlaufzeit von mehreren Tagen, im besten Fall sogar Wochen, ist daher empfehlenswert. Selbst wenn die Rohfassung des Gedichtes geschrieben ist, fällt einem normalerweise immer wieder eine neue Formulierung oder ein anderer Reim ein, mit dem das Gedicht noch besser zur Geltung kommt.

Kreativität und Zeit sind die beiden Grundvoraussetzungen, die frisch gebackene Dichter brauchen. Sind diese vorhanden, dann kann es ans eigentliche Schreiben gehen. Nun wird es etwas schwieriger, denn zunächst einmal muss man sich entscheiden, ob man ein gereimtes oder ungereimtes Gedicht verfassen möchte. Letzen Endes ist es Geschmacksache für welche Variante man sich entscheidet. Beide haben allerdings diverse Stolpersteine, die schon so manchem Hobbydichter das Genick gebrochen haben. Soll das persönliche, als Geschenk angedachte, Gedicht tatsächlich ein Erfolg werden, dann gilt es diese Schwierigkeiten zu meistern. Im Folgenden also die größten und gefährlichsten Stolpersteine im Überblick.

Gereimtes Gedicht

Ein gereimtes Gedicht ist natürlich der Klassiker unter den Gedichten. Es ist in gewisser Weise aber auch anspruchsvoller als ein ungereimtes.

  • Reime finden: Ein gereimtes Gedicht braucht natürlich auch die richtigen Reime, die gut zum Inhalt passen. Diese zu finden ist oft gar nicht so einfach, denn häufig benutzte  Reime klingen aufgesetzt und klischeebeladen. Wer „Herz“ auf „Schmerz“ oder „Schluss“ auf „Kuss“ reimt, der wird kein ernstzunehmendes Gedicht mit Tiefe hervorbringen können. Prinzipiell gilt es möglichst außergewöhnliche Reime zu finden, die man sonst nur sehr selten hört.
  • Versmaß: Ein weiterer essentieller Punkt bei einem gereimten Gedicht ist das Versmaß. Damit das Gedicht flüssig klingt, müssen in jeder Zeile möglichst gleichmäßig viele Silben sein. Anderenfalls hat das Ganze keinen regelmäßigen Rhythmus und klingt beim Lesen höchst seltsam.
  • Betonung: Ein weiterer Stolperstein ist die Betonung der Reime. Werden diese im normalen Sprachgebrauch anders betont als es für das Gedicht erforderlich ist, dann klingt das Ganze sehr unnatürlich.

Ungereimtes Gedicht

Ein ungereimtes Gedicht eignet sich für Anfänger im Regelfall besser, hat aber auch so seine Stolpersteine.

  • Rhythmus: Bei ungereimten Gedichten ist der Rhythmus noch essentieller als bei gereimten. Die Silbenzahl innerhalb einer Zeile muss wohldurchdacht sein und auch die Betonung muss stimmen, ansonsten kommt am Ende nichts weiter als ein in Zeilen verfasster Fließtext heraus.
  • Metaphern: Ein ungereimtes Gedicht lebt von seinen Metaphern. Diese hauchen den Textzeilen überhaupt erst wirkliches Leben ein. Was die Wahl der Metaphern betrifft sind der Fantasie prinzipiell keinerlei Grenzen gesetzt, je ungewöhnlicher desto besser. Abstand sollte man allerdings von verbrauchten Metaphern nehmen, die in jedem zweitklassigen Gedicht eines Mittelstufe-Schülers vorkommen. Katzen, die „schwarz wie die Nacht“ sind oder Augen, die „funkeln wie Sterne“ möchte nun wirklich niemand mehr lesen. Bei einer wirklich romantisch veranlagten Frau, sind das sogar echte Stimmungskiller.

Klingt nach ganz schön viel Arbeit oder? Ganz so schwierig wie es im ersten Moment klingt ist das Gedichte schreiben dann aber doch nicht. Hat man erst einmal einen Anfang gefunden, dann macht das Ganze normalerweise auch viel Spaß. Die investierte Arbeit lohnt sich in jedem Fall, denn mit einem wirklich guten, klischeefreien Gedicht es ein Leichtes ein Lächeln auf die Lippen seiner Liebsten zu zaubern – und das sollte bei der richtigen Frau ja aller Mühen wert gewesen sein.

Ein Tipp noch zum Abschluss: Wer sich mit dem Finden von passenden Reimen schwer tut oder Probleme hat Synonyme für bestimmte Wörter zu finden, der findet im Internet diverse Reim- und Synonymwörterbücher. Zum Abschluss also noch eine kurze Linksammlung einiger sinnvoller Reim- und Synonymlexika im Internet.

Reimlexika

 

Synonymlexika

„Dinner in the Dark“ – eine riesige Sauerei, aber auch ein Heidenspaß

Wer kennt das Problem nicht? Man(n) möchte seiner Liebsten zum Jahrestag oder zum Geburtstag ein wirklich kreatives Geschenk machen, aber die zündende Idee will einfach nicht kommen. Wieder ein Essen in einem teuren Restaurant und edlem Ambiente oder doch lieber ein romantisches Candle-Light-Dinner zu Hause? Nicht unbedingt schlechte Ideen, aber leider allzu alltäglich. Schließlich punktet weder der teure Restaurantbesuch noch das romantische Candle-Light-Dinner mit besonders viel Kreativität. Männer, die ihre Liebste mit einem wesentlich außergewöhnlicheren Mahl beeindrucken wollen, sollten jetzt also gut aufpassen! Mit einem simplen „Trick“ gestaltete man jedes Dinner zu einem wahren Erlebnis: Einfach mal bei vollkommener Dunkelheit dinieren – und damit ist kein Mahl bei Mondschein oder unter den Sternen gemeint, sondern in einem Raum, den man vollkommen verdunkeln kann, sodass man noch nicht einmal die sprichwörtliche Hand vor Augen mehr sieht.

Das sogenannte „Dinner in the Dark“ wird mit Sicherheit zu einem einmaligen Geschmackserlebnis führen und ist das perfekte Geschenk für alle Frauen, die sich nicht mit einem bloßen Restaurantbesuch „abspeisen“ lassen wollen. Einige Tage Vorlaufzeit sollte man sich zur Vorbereitung dieses Geschenks allerdings nehmen, denn das „Dinner in the Dark“ erfordert mehr Vorbereitung als man zunächst vielleicht glauben mag. So muss man sich zunächst Gedanken über das Menü machen, das man servieren möchte. Hier daher einige Anregungen, die das „Essen im Dunkeln“ bestimmt wesentlich aufregender machen:

  • Viele verschiedene Speisen: Das Essen im Dunkeln ist nicht mit einem Essen bei offenen Augen zu vergleichen. Mit dem fehlenden Sehsinn ist auch das Geschmackserlebnis ein vollkommen anderes, denn unser Gehirn ist es gewohnt, was wir sehen auch zu essen und verbindet mit dem Anblick bestimmter Speisen auch spezielle Geschmackserlebnisse. Im Dunkeln kommt es daher häufig dazu, dass wir den Geschmack von Speisen nicht wiedererkennen, obwohl wir diese eigentlich fast täglich zu uns nehmen. Nicht umsonst sagt man auch „das Auge isst mit“. Um das Geschmackserlebnis so vielfältig wie möglich zu gestalten, empfiehlt es sich keine großen Mahlzeiten zu kochen, sondern stattdessen viele kleine Speisen anzurichten.
  • Mix: Ein Mix aus alltäglichen Speisen wie Hühnchen, Rind, Schwein, Gemüse und weniger gängigen Speisen wie Leber, Sushi oder dergleichen macht das Essen noch geheimnisvoller. Es ist erstaunlich welche Speisen man als unbekannt einstuft, obwohl man diese eigentlich tagtäglich ist. Zudem kommt es immer wieder zu den lustigsten Verwechslungen. Erdnussbutter wird da schon mal zu einem versalzenen Gelee.
  • Reihenfolge behalten: Damit das Rätsel um die jeweiligen Speisen auch zeitnah gelüftet werden kann, empfiehlt es sich die Reihenfolge der servierten Gänge gut einzuprägen.

So viel Spaß das Essen im Dunkeln auch macht, eine Sauerei ist dabei nahezu unvermeidlich. Dass bei vollkommener Dunkelheit die eine oder andere Gabel samt Essen auf dem Boden landet, ist klar, im Folgenden daher einige Tipps wie man die Wohnung optimal auf das Dinner in the Dark vorbereitet:

  • Schutzfolie: Auf dem Boden des verdunkelten Raums am besten großflächig Schutzfolie oder alte Zeitungen verteilen. Diese können später einfach weggeschmissen werden und die Wohnung wird nicht unnötig schmutzig. So muss sich die Frau des Hauses später auch nicht über allzu starke Verschmutzungen ärgern.
  • Vorbereitete Gänge: Die vorbereiteten Speisen unbedingt auf einem Platz anordnen, der leicht zugänglich ist, sodass diese nicht auf dem Boden landen, bevor sie die Teller überhaupt erreichen.
  • Spitze Gegenstände entfernen: In der Dunkelheit können spitze Gegenstände wie Kerzenständer, Küchengeräte oder auch Schrankecken, schnell gefährlich werden. Diese daher unbedingt entfernen und Ecken und Kanten von Möbelstücken so präparieren, dass die Verletzungsgefahr so gering wie möglich ist. Zudem alle Stolperfallen entfernen und für den Notfall immer eine Taschenlampe griffbereit haben.
  • Extra Besteck: Da es nicht ungewöhnlich ist, dass die eine oder andere Gabel auf den Boden fällt, empfiehlt es sich genug Ersatzbesteck griffbereit zu halten.

Das Dinner in the Dark erfordert also eine nicht unerhebliche Vorbereitungszeit. Hat man keine Zeit für diese Vorbereitungen und möchte trotzdem nicht auf ein Dinner in the Dark verzichten, dann kann man auch ein Restaurant aufsuchen, das dieses Event anbietet. Hier eine kleine Linksammlung, die die Suche hoffentlich erleichtert:

 

Delphine und Wal – Das Schwimmen mit den sanften Meeresriesen ist atemberaubend

Delphine und Wale gehören zu den faszinierendsten Tieren auf unserem Planeten – und das gleich in mehrerer Hinsicht. So sind sie nahezu die einzigen Säugetiere, die vollständig im Wasser leben und über eine normal ausgebildete Lunge verfügen. Gleichzeitig sind Wale die größten und schwersten Tiere der Welt. Der Anblick der sanften Meeresriesen ist immer ein unvergessliches Erlebnis, vor allem aus dem Grund, dass viele Wale und Delfine zu einem gewissen Maß mit Menschen kommunizieren. Dieser Umstand ist einerseits der ausgeprägten Neugier der Tiere zu verdanken, andererseits zeigt sich so auch die enorme Intelligenz der Wale und Delfine, die neben Primaten und Menschen die intelligenteste Spezies auf unserem Planeten sind.

Viele TV-Dokus geben ein spektakuläres Bild von den intelligenten Meeresbewohnern. Wie eindrucksvoll muss es da erst sein Delphine oder Wale live zu erleben oder sogar mit ihnen zu schwimmen? Das Schwimmen mit einem Delphin oder einem Wal wird von vielen Menschen als eines der intensivsten Erlebnisse beschrieben, die diese jemals machen durften. Ein solcher „Schwimmkurs“ ist damit ein mehr als faszinierendes und einmaliges Geschenk, das nicht in Vergessenheit geraten wird. Das Geschenk empfiehlt sich, wenn ohnehin eine Reise in Gebiete unternommen wird, in denen Delfine vorkommen, denn in Deutschland sind die Möglichkeiten mit Delfinen zu schwimmen sehr begrenzt und beschränken sich auf wenige Zoos wie beispielsweise den Zoo in Würzburg. In vielen Regionen mit natürlichen Delfinvorkommen wie etwa Nordamerika (Kanada, USA), Südamerika, der Südsee, Südafrika, Madagaskar, Japan, Neuseeland und teilweise sogar im Mittelmeer werden entsprechende Delfintouren angeboten. Hier eine kleine Auswahl von Anbietern, die natürlich nur exemplarisch sein und einen kleinen Einblick in den genauen Ablauf des Delfinschwimmens geben soll:

Da man Frauen ohnehin nachsagt, dass sie das sensible Geschlecht seien, sind sie geradezu prädestiniert dafür dieses außergewöhnliche Erlebnis voll auskosten zu können. Dennoch eignet sich das Delphinschwimmen als Geschenk längst nicht für jede Frau. Hier daher eine kurze Übersicht der Ausschlusskriterien:

  • Alter: Prinzipiell gibt es keine Altersbeschränkung für das Schwimmen mit Delfinen. Kleine Mädchen, die den Umgang mit den Tieren als verstörend empfinden könnten und sich noch nicht richtig im Wasser bewegen können, sollten auf ein Schwimmen aber verzichten. Gleiches gilt für Seniorinnen, die an Senilität leiden oder eine körperliche Behinderung haben, die ihre Bewegungsfreiheit im Wasser stark einschränkt.
  • Schlechte Schwimmkenntnisse: Wer kein guter Schwimmer ist, sollte auf das Erlebnis Delfin- bzw. Walschwimmen besser verzichten, denn auf dem offenen Meer, wo die meisten entsprechenden Touren stattfinden, erschweren Wellengang und leichte Strömungen das Schwimmen zusätzlich.
  • Körperliche Behinderungen: Während Menschen mit bestimmten geistigen Behinderungen das Schwimmen sogar empfohlen wird, sollten Menschen mit körperlicher Behinderung lieber davon absehen. Zu groß sind auf dem Meer die Gefahren eines Unfalls.
  • Angst vor großen Tieren: Wer ohnehin Angst vor größeren Tieren hat, darf unter keinen Umständen neben einem Delfin oder gar einem Wal herschwimmen, geschweige denn in ein gemeinsames Becken mit diesen steigen. Delphine und Wale gelten zwar als sanfte Meeresriesen und verhalten sich gegenüber Menschen im Regelfall überaus friedlich, gerät man aber in Panik und führt hektische Bewegungen durch, tritt um sich und verletzt die Tiere, dann kann es passieren, dass diese aus Selbstschutz zum Angriff übergehen.

Treffen diese Punkte nicht auf eine Person zu, dann bestehen prinzipiell keine Bedenken für ein Schwimmen mit Walen oder Delfinen. Was genau man bei diesem besonderen Geschenk erwarten darf, ist nur sehr schwer in Worte zu fassen. Es gibt aber eine Reihe von positiven Effekten, – insbesondere auf die Psyche des Menschen – die mit dem Delfinschwimmen einhergehen:

  • Delfintherapie: Verschiedenen Studien zu Folge kann sich der Umgang mit Walen und Delfinen positiv auf die Psyche des Menschen auswirken. Gerade auf stark traumatisierte Menschen oder  auf Menschen mit mentalen und seelischen Behinderungen kann sich das Delfinschwimmen positiv auswirken und den Selenzustand nahhaltig verbessern. Das Ganze ist heute auch unter dem Schlagwort „Delfintherapie“ bekannt. Die Wirksamkeit dieser Methode ist aber umstritten und wird von vielen Psychologen angezweifelt. Von positiven Effekten sprechen auch viele depressionsgeplagte Menschen. Bereits der Anblick der Meeresriesen und die ungewöhnliche Naturverbundenheit, die das Schwimmen mit Walen und Delfinen beinhaltet, wirken befreiend auf die Seele und lassen Probleme sehr viel kleiner erscheinen.
  • Angst und Stress: Sogar Ängste soll das Wal- und Delfinschwimmen lösen können. Dieser Punkt mag umstritten sein, sicher ist aber, dass das Delfinschwimmen eine regelrechte Stresstherapie ist. Die Hektik und der Stress des Alltags fallen spätestens dann von einem ab, wenn man zu den Tieren ins Meer steigt.
  • Intensität: Viele Menschen berichten, dass das Delfinschwimmen zu den intensivsten Erlebnissen gehört, die diese jemals machen durften. Das hat gleich eine Reihe von Gründen. Zunächst gibt es kaum eine Tätigkeit, die naturverbundener ist. Derart riesigen Geschöpfen kommt man nur beim Wal- und Delfinschwimmen auf friedliche Weise vergleichbar nah. So erlebt man die unbändige Kraft, aber gleichzeitig auch den Frieden, der Natur hautnah. Die hellen Rufe der Delfine und das dunkle Surren der Wale ist unter Wasser deutlich wahrnehmbar und verursacht ein angenehmes Kribbeln auf der Haut – ein absolut unvergleichliches Erlebnis.

Prinzipiell ist das Schwimmen mit Walen und Delfinen auch ohne beaufsichtigte Tour möglich. Es wird aber sehr deutlich davon abgeraten, da es ohne eine professionelle Aufsicht schnell zu Missverständnissen zwischen Mensch und Tier kommen kann, die im schlimmsten Fall sogar tödlich enden können. So besteht enorme Verletzungsgefahr für den Menschen, schon alleine durch das enorme Körpergewicht der Tiere. Aber auch die Haut der Wale ist sehr anfällig für Verletzungen. Der eigenen und der Sicherheit der Tiere zu Liebe, sollte man daher nur im Rahmen professioneller Touren zu den Meeresriesen ins Wasser steigen. In vielen Ländern wurde das eigenständige Wal- und Delfinschwimmen ohnehin bereits verboten. Entgegen dem allgemeinen Glauben halten sich Haie zudem sehr häufig nahe Delfinschulen auf, sodass hier eine zusätzliche Gefahr für den Menschen besteht.

Zum Abschluss noch einige Tipps zum Delfinschwimmen und zum Umgang mit den Tieren:

  • Walarten: Nicht alle Wal- und Delfinarten eignen sich für das Schwimmen. Während einige Walarten den Menschen weitestgehend ignorieren, zeigen sich andere kommunikativer. Wiederum andere halten sich vom Menschen fern. Dieser Wunsch sollte unbedingt respektiert werden, denn drängt man sich den Tieren auf, dann fühlen sich diese schnell bedroht und greifen mitunter sogar den Menschen an. Daher immer auf die Hinweise des jeweiligen Skippers der Tour hören und niemals auf eigene Faust oder ohne Erlaubnis zu den Tieren ins Wasser springen.
  • Anfassen verboten: Auch wenn der Wunsch stark sein mag: Besser ist es Wale und Delfine nicht anzufassen. Im Regelfall passiert zwar nichts, hat man aber Pech und verletzt die Tiere (beispielsweise mit einem spitzen Fingernagel), dann führen diese nicht selten hektische Bewegungen durch und versuchen zu entkommen. Schnell kommt es da vor, dass man die gewaltige Schwanzflosse eines Wals abbekommt, was zu schweren Verletzungen führen kann. So ist vor einigen Jahren sogar eine Frau gestorben, nachdem sie von der Schwanzflosse eines Wales erwischt wurde. Das Ganze passierte übrigens nicht im Rahmen einer Tour.
  • „Sanfte Annäherung“: Die meisten Anbieter von Wal- und Delfintouren bevorzugen eine „sanfte Annäherung“. Das heißt, dass man nicht einfach zu den Tieren ins Wasser springt, sondern gewartet wird, bis diese von selbst auf die Menschen zukommen. So wird sichergestellt, dass die Delphine bzw. Wale nicht in Panik geraten und freiwillig neben dem Menschen herschwimmen. Meist wird dabei auf eine Sauerstoffflasche verzichtet, da die Luftblasen die Tiere verwirren können. Stattdessen schnorchelt man mit Taucherbrille, Neoprenanzug und Flossen einfach neben den Walen her.